Das Leben ist ein Ponyhof...

Ja, manchmal ist das Leben tatsächlich ein Ponyhof oder das Leben spielt sich zumindest auf einem solchen ab.
Vorgestern war Vatertag und da dieser geschickter Weise auf einem Feiertag liegt, somit auch KiTa-Frei. Für unseren kleinen Floh sind solche Tage eher weniger schön, außer man unternimmt etwas. Leider hatte der Papa keine Zeit und musste arbeiten (so viel zum freien Tag), also überlegten wir uns bereits im Vorfeld etwas anderes. Nachdem der Tag bereits lecker mit einem Feiertagsfrühstück begonnen hatte, machten wir uns dann am frühen Vormittag zusammen mit der Oma auf den Weg zum nahe gelegen Ponyhof in Steinberg am See. Eine kleine Gemeinde in der Oberpfalz, aus der übrigens auch "unsere" Baufirma kommt.
Isabelle hatte davon schon am Abend zuvor erfahren und war bereits schön früh (danke nochmal, für´s Wecken) aufgestanden mit den Worten "Fahren wir jetzt zu den Honys?". Das ist übrigens kein Schreibfehler, das Kind sagt immer Hony und da werden Belehrungen auch gekonnt ignoriert. Um ganz korrekt zu sein, heißt der Satz dann eigentlich auch "Fahren wir letzt zu den Honys?"...




Wie bereits erwähnt, am frühen Vormittag war es dann soweit und wir machten uns auf den Weg. Weil ich gleichzeitig fotografieren und auf die Kleine aufpassen wollte, habe ich natürlich wieder nur die Kleine Kamera mit genommen, man entschuldige also die manchmal nicht ganz so einwandfreien Bilder. Meine Maus hatte Mega-Spaß, zuerst ist sie gefühlte 100x gerutscht und ich dachte schon, meine Pony-Chips hätte ich umsonst gekauft. Aber tatsächlich sollen wir sie noch fast alle los werden. Ähnlich wie auf einem Volksfest kauft man auch auf dem Ponyhof Fahrchips mit denen man dann veschiedene Leistungen erkaufen kann. Die tolle Rutsche ist glücklicherweise umsonst, sonst wären unsere Chips auch ohne die Ponys verbraucht gewesen.
Danach war das Mini-Kettenkarussel dran. Hier musste ich dann pro Fahrt 50,- Cent einschmeißen, aber ich finde das war es durchaus wert. Belle hatte jedenfalls Spaß daran! Eigentlich wollte sie gleich noch einmal ihre Runden drehen, aber ich hatte mein Geld bei der Oma gelassen (die auf einem Bänkchen wartete) und somit blieb es vorerst bei dieser Runde. Dann waren endlich die Ponys dran. 
Wir standen viele Male Schlange und das Fräulein hatte eine wahre Freude damit. Zunächst standen wir immer bei den kleinen Ponys an, nachdem sie aber mitbekommen hatte, dass die meisten anderen Kinder uuunbedingt auf den großen Ponys reiten wollten, mochte  sie das natürlich auch machen. Dass die meisten Kinder wesentlich älter und die Schlange deutlich länger war interessierte da wenig. Also gut, standen wir eben für das große Pony an. Und dann war es soweit und sie war sichtlich stolz auf ihrem hohen Ross :D! 
Insgesamt durfte sie an diesem Tag diverse Male reiten, fuhr mit der "Feuerwehr-Kutsche", einige Male im Faß-Zug, 4x im Kettenkarussell, konnte etliche Male rutschen, hatte Spaß im "Drehkäfig" und balancierte beim Rausgehen über eine Art "Hängebrücke" und somit haben wir noch diverse Attraktionen garnicht genutzt, trotz mehreren Stunden Aufenthalt.

Allgemeines zum Ponyhof:

Beim ersten Besuch war ich damals etwas enttäuscht. Der Ponyhof liegt mitten im der Gemeinde und der Platz ist natürlich entsprechend begrenzt. Aber: der Ponyhof ist eben für kleine Ausflüge gedacht, für Familien mit kleinen Kindern und evtl noch kleineren Geschwistern und dafür ist er perfekt. Alles ist mit wenigen Schritten erreichbar und es gibt tatsächlich für jeden etwas. Es müssen nicht immer große High-Tech Geräte sein, für die Kleinen kann großes Glück in ganz einfachen Dingen liegen. Es gibt diverse Schaukeln, Wippen und Rutschen in allen Formaten, ein Mini-Pony-Karussell, das kleine Kettenkarussel und die etwas größere Version die durch Personen (z.B. laufende Kinder) in Schwung kommt, es gibt Baby-Schaukeln die an den Balken der Überdachung befestigt wurden, kleine Automaten (wie z.B. ein Bagger, Automaten funktionieren alle mit Münzen) und noch so vieles, kleines mehr. Dazu natürlich der Reitbetrieb. Geführtes Reiten auf diversen Ponys in verschiedenen Größen, die Pony-Feuerwehr und der Faß-Zug vom Pony gezogen. Für unsere Tochter ist der Ponyhof immer wieder ein großen Abenteuer und Freude pur. Zu guter letzt möchte ich natürlich die Verpflegung nicht vergessen. Es gibt 2 Stände an denen man Essen kaufen kann. Der Ponyhof - Kiosk and dem man Getränke, Kuchen, Eis, Brotzeit und natürlich die Ponyhof-Chips kaufen kann und dann einen kleinen Kiosk der immer frisch Pommes und ich meine Bratwürste zubereitet.

Wer also im Raum Regensburg / Schwandorf / Amberg einen schönen Auflug mit seinen (Klein-) Kindern plant, sollte auf jedem Fall den Ponyhof besuchen und austesten.

Auf der Heimfahrt war das Kind dann glücklich und platt. Auf das Geschnarche musste man nicht lange warten und so konnten wir sie schlafend zuhause angekommen auf´s Sofa legen. Unseren sau-leckeren Grillabend hatte sie dann auch fast gänzlich verpasst.

Beendet wurde der Abend dann mit einer Reise zum Autohaus! Wir verabschiedeten uns von "Papa´s" Auto - mehr dazu gibt es in einem nächsten Post.





















1 Kommentar :

  1. Hallo,
    man braucht auch mal Abwechslung vom Bau - so sieht das Euer Mädchen wohl auch ;-)))
    Viele Grüsse
    Angelika

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